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Granitsteine sind grobkristalline magmatische Tiefengesteine. Man spricht hier von Plutonite die Quarz, Feldspäten und Glimmer enthalten. Der Begriff Granit kommt vom lateinischen granum, was Korn bedeutet. Granitsteine haben eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung erlangt.
Granit selbst ist grobkörnig, manchmal auch nur mittelkörnig. Die Verteilung der Minerale ist relativ homogen wodurch eine verhältnismäßig gleichmäßige Optik entsteht. Die enthaltenen Kristalle lassen sich mit bloßem Auge erkennen, die Größe kann jedoch unterschiedlich sein angefangen bei einem Millimeter über mehrere Zentimeter.
Die Farbe kann sehr unterschiedlich sein, von grau bis bläulich. Auch rot und gelb sind als Farbe denkbar und möglich. Maßgebend für die Farbe sind die Art der Erstarrung und die Umwelteinflüsse die das Gestein ausgesetzt war. Auch der Mineralgehalt ist wesentlich für die Farbe ausschlaggebend.
Wenn man die chemische Zusammensetzung von Granitsteinen untersucht, dann stellt man fest, dass Granit im Wesentlichen aus Quarz, Feldspäten und mafischen Mineralen besteht. Bei Feldspäten handelt es sich um ein Silikat-Mineral. Unter mafischen Mineralen versteht man ein dunkles magmatisches Gestein welches aus Magnesium und Ferrum besteht. Häufig handelt es sich dabei um Glimmer oder um Amphibole.
Granit-Steine weisen für gewöhnlich eine natürliche Radioaktivität auf, da sie kleine Spuren von Rubidium und Uran enthalten. Die Stärke der Radioaktivität ist nicht vorhersehbar und kann sehr stark schwanken.
Granitsteine entstehen wenn Magma innerhalb der Erdkruste erstarrt. Man spricht dabei nur von Granit, wenn dieser Vorgang mehr als 2 Kilometer unterhalb der Erdoberfläche stattfindet. Findet die Erstarrung direkt auf der Erdoberfläche statt, dann handelt es sich um vulkanisches Gestein. Zwischenformen sind ebenfalls denkbar, wenn die Erstarrung bis zu 2 km unterhalb der Erde stattfindet. In diesen Fällen spricht man dann von Ganggestein oder von Subvulkanite.
Die Entstehung findet nicht durch flüssiges Erdmaterial statt sondern durch aufgeschmolzenes Material der unteren Erdkruste. Der gesamte Prozess lässt sich in vier Untergruppen einteilen. Nach der Aufschmelzung folgt der Magmenaufstieg der auch als Intrusion bezeichnet wird. Anschließend findet die eigentliche Erstarrung statt. Es folgt der Kontakt zum Nebengestein.
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